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Wie niedrige Luftfeuchtigkeit Schaden anrichtet? Viele Materialien erleiden durch niedrige Luftfeuchtigkeit Schaden. Wenn Luft zu trocken wird, entzieht sie Papier, Stoff, Wolle, Baumwolle, Tabak, Holz, Möbeln, Pflanzen, Tieren und auch Menschen Wasser. Dadurch können sich Schäden, Kosten und körperliche Beschwerden ergeben. Niedrige Luftfeuchtigkeit fördert auch statische Elektrizität, die in vielen Industrie - und Geschäftsumgebungen unangenehme Einwirkungen hervorruft. Honeywell Luftbefeuchter sind bei Unternehmen in der ganzen Welt in Betrieb, um Feuchtigkeit in die Luft zurückzugeben und dadurch Qualität, Leistungsfähigkeit und Rentabilität zu fördern und die Arbeitsumgebung zu verbessern. Die Selbstreinigungsfunktion der Luftröhre wird durch trockene Luft beeinträchtigt. Die Folge ist eine stark erhöhte Anfälligkeit für Infektionen und Erkrankungen der Atemwege. Laryngektomierte und tracheotomierte Patienten müssen auf die ‘Nasenatmung’ ( Filterung, Anfeuchtung, Anwärmung der Atemluft ) verzichten. Daher können die Folgen von trockener Luft insbesondere für Menschen mit einem Tracheostoma fatal sein. Deshalb sollten die Betroffenen stets darauf achten, dass die Luftfeuchtigkeit in ihren Wohn- und Arbeitsräumen nie unter 50 Prozent fällt. Mit Hilfe moderner Technik können gesundheitliche Beeinträchtigungen und Schädigungen vermieden werden.
Trockene Luft lässt die Haut schneller austrocknen. Mangelnde Luftfeuchtigkeit beschleunigt den Wasserverlust der oberen Hautschichten. Sie wird trocken, rauh und schuppig, neigt zu entzündlichen Rötungen, für laryngektomierte und tracheotomierte Patienten ein hoher Risikofaktor.
Trockene Luft fördert die Staubentwicklung. Unterstützt durch die Thermik an den Heizkörpern wirbelt trockene Raumluft mehr Staub durch die Räume. Durch den Einsatz eines Luftbefeuchters wird der Staub gebunden.
Trockene Luft provoziert elektrostatische Aufladung. Besonders bei Textilien und auch in Räumen mit bestimmten Teppichböden kann es bei zu trockener Raumluft zu starken elektrostatischen Aufladungen und zu schmerzhaften Entladungen kommen. Diese Tendenz ist bei befeuchteter Raumluft wesentlich geringer.
Die ideale Luftfeuchtigkeit sollte in bewohnten Räumen bei 45 bis 55% liegen. Während der Heizperiode sinkt die Luftfeuchtigkeit nicht selten auf Werte unter 30%. Die Folgen: es trocknen die Schleimhäute der Atemwege aus und Erkältungskrankheiten sind die Folge. Das Wohlbefinden und damit die Leistungsfähigkeit sinkt. Weitere Nebenerscheinungen bei trockner Luft: elektrostatische Aufladung und stärkere Staubentwicklung. Eine künstliche Befeuchtung ist erforderlich, um negative Auswirkungen zu verhindern.
Warum ist die Luft im Winter so trocken? Kalte Luft kann nur sehr wenig Luftfeuchtigkeit aufnehmen. Wenn die Außenluft im Winter 0°C hat, kann ein Kubikmeter Luft nur 4g Wasser aufnehmen. Bei 20°C hingegen beträgt die Aufnahmefähigkeit 20 Gramm pro Kubikmeter! Beim Lüftern werden im Winter also nur maximal 4 Gramm Feuchtigkeit pro Kubikmeter Luft in den Raum eingebracht, obwohl ein vielfaches notwendig wäre, um für ein optimales Raumklima zu sorgen.
Die relative Luftfeuchtigkeit (RF) ist das Verhältnis der bei einer bestimmten Temperatur in der Luft vorhandenen Feuchtemenge zu der bei dieser Temperatur maximal von der Luft aufnehmbaren Feuchte (Sättigungsmenge). Dies bedeutet, daß sie niemals konstant ist, sondern abhängig von z. B. der Jahreszeit oder den Heizgewohnheiten stark schwankt. Wenn z.B. in der Luft bei 20° C die relative Luftfeuchtigkeit 50% beträgt, dann enthält sie 8.65 g Wasser pro m³, weil Luft bei dieser Temperatur maximal 17,3 g/m³ (also die doppelte Menge) an Feuchtigkeit aufnehmen kann. Der Einfluß auf Bodenbeläge: Wird die eben beschriebene Luft mit Ihrem Feuchtegehalt weiter abgekühlt (auf etwa 10°) beträgt die relative Luftfeuchtigkeit nahezu 100%. Eine weitere Abkühlung bewirkt konsequenterweise einen Überschuß an Wasser, das sich irgendwo im Raum abläßt (Kondensieren -wie etwa das Beschlagen der Scheiben-). Kondensiert das Wasser an kalten Oberflächen kann es zu Schäden führen. Bei Parkett bewirkt dies z.B. Formveränderungen in Form von Quellen. Auf kalten Klebstoffflächen kann es zur Aufhebung der Klebefähigkeit führen. Für die Verlegung von Bodenbelägen sollte die Raumlufttemperatur bei etwa 18° C und die Temperatur des Unterbodens nicht unter ca. 15° C liegen. Die relative Luftfeuchte soll beim Kleben mit Dispersionsklebstoffen 75 % nicht übersteigen.
Gibt es natürliche Möglichkeiten den Luftfeuchtigkeit zu erhöhen? Zimmerpflanzen verdunsten zwar über die Blätter Feuchtigkeit - diese ist aber viel zu gering um zur Luftbefeuchtung wesentlich beizutragen. Von Heizkörperverdunstern ist abzuraten, da das Wasser auf 30 - 40°C erwärmt wird und dieser Temperaturbereich optimal für die Bakterienvermehrung ist.
Welches ist das beste Verfahren? Darüber gibt es in Fachkreisen unterschiedliche Interpretationen. Eindeutig ist, dass von Heizkörperverdunstern und Zimmerbrunnen gewarnt wird. Verdampfer: Wasser wird mit einer im Gerät eingebauten Heizwendel auf fast 100°C erhitzt. Dadurch erfolgt ohne Luftbewegung eine starke Verdunstung. Vorteil: einfaches Prinzip absolut keimfrei, günstig in der Anschaffung. Nachteil: der Stromverbrauch ist bis um das zwanzigfache höher als bei den anderen Befeuchtertechniken, Sicherheitsrisiko durch Gefahr von Verbrühungen (vor allem bei Kleinkindern!), Ineffizient, da sich der Wasserdampf bei fehlender oder nur geringer Ventilatorleistung nur im Nahbereich des Befeuchters ausbreiten kann. Geringe Verdunstungsleistung. Arbeitsweise mit Entkalkerpatronen die oft erneuert werden müssen. Dieser Befeuchtungsart wird zwar der Vorteil eingeräumt, dass durch die Erhitzung Bakterien abgetötet werden - dies stimmt aber nur zum Teil. Wenn das Wasser durch einen Defekt des Heizelementes (Materialermüdung) nicht mehr richtig erhitzt wird, stellt das warme Wasser eine Brutstätte für Bakterien dar Verdunster haben bei korrekter Funktionsweise eine bakterientötende Wirkung. Vernebler und Verdunster sind großteils als Haushaltsbefeuchter für "normale" Wohnräume ausgeführt. Verdunster benötigen relativ oft neue Filtermatten. Wir haben uns ausschließlich auf Ultraschall Raumluftbefeuchter spezialisiert, da diese eine optimale Leistung aufweisen. Damit ist auch in größeren Räumen die Einhaltung eines optimalen Raumklimas unter hygienischen und energieschonenden Aspekten gewährleistet.
Wie sieht es mit der Hygiene aus? Die Keimbildung im Wasser ist bei Befeuchtungsgeräten seit jeher ein unerschöpfliches Diskussionsthema in Fachkreisen. Oberstes Gebot ist auf jeden Fall eine periodische Reinigung des Behälters. Es ist natürlich einleuchtend, dass bei einer jahrelangen Nicht-Reinigung des Befeuchters und Verwendung der Filtermatten und Entkalkunkspatrone über Jahre hinweg, ein unhygienisches Klima entstehen MUSS. Dies wäre gleichbedeutend als würde man sein Badezimmer nie reinigen: im feuchten Raumklimamilieu würde man ein Eldorado für alle möglichen Bakterien und Viren schaffen! Ein zumindest jährlicher Luftfilterwechsel beim Auto ist selbstverständlich und so sollte es auch beim Luftbefeuchter sein (obwohl man manchmal den Eindruck hat, dass das "Wohlbefinden" des Autos wichtiger ist als die eigene Gesundheit in den eigenen vier Wänden).
Gesundheit am Arbeitsplatz Trockene Raumluft erzeugt bei vielen Menschen beträchtliche Beschwerden, vor allem, wenn sie am Computer arbeiten. Ein trockener Mund und Hals sowie elektrische Schläge zählen zu den Symptomen. Im Winter, wenn die Zentralheizung läuft, wird das Problem noch verschärft. Viele leiden an laufender Nase, Erkältungen und Grippe, Schläfrigkeit, Kopf- schmerzen und allgemeiner Mattigkeit. Künstliche Luftbefeuchtung ist angebracht, wenn die relative Luftfeuchtigkeit unter 50% sinkt.
Das Verbrauchermagazin "Öko-Test" hat jüngst acht solcher elektrischen Befeuchtungssysteme unter die Lupe genommen. Gemessen wurde, wie sie ihre Aufgabe erfüllten, um - gemäß einschlägiger DIN Norm - bei 23 Grad Celsius eine Luftfeuchtigkeit von 45 Prozent zu erreichen und zu halten, ferner unter anderem die Handhabung und Reinigung. Die optimale Luftfeuchtigkeit liegt bei etwa 45 bis 55 Prozent, heißt es bei Öko-Test (Öko-Test, 11/2001, 14,80 DM/7,57 Euro, erhältlich am Kiosk oder beim Öko-Test Verlag, Postfach 900766, 60447 Frankfurt).
Lediglich drei Geräte benotete man mit "gut": Aclimat Air Center C50 (Hersteller: Melitta), Defensor PH5 futura AxAir sowie den Ultrastar BH 870 E von Burg/Honeywell. Die Preise dafür liegen zwischen 410 und 550 DM.
Wer nun doch lieber das teure Elektrogerät in unserem Shop stehen lässt und den billigen Heizkörper-Luftbefeuchter bevorzugt, könnte stark daneben greifen: "Stehendes Wasser ist bei 30 bis 40 Grad Celsius ein optimaler Brutplatz für Bakterien", warnt Öko-Test. Dieser Text über Öko-Test wurde leicht gekürzt.
Raumklima: Eine angenehme Raumtemperatur liegt bei 21 bis 22° Celsius und sie darf höchstens 26° Celsius im Sommer betragen. Die Luftfeuchtigkeit sollte etwa 50 % betragen. Zugluft ist zu vermeiden. Arbeitsmittel dürfen zu keiner erhöhten Wärmebelastung führen. Fenster sollten zu öffnen sein und über Sonnenschutzvorrichtungen verfügen. Klimaanlagen sollten individuell am Arbeitsplatz einstellbar sein.
Das Raumklima wird durch das Zusammenwirken von
Temperatur, Luftfeuchtigkeit Luftqualität und die Luftbewegung bestimmt.
Rechner, Bildschirme und Drucker sondern Wärme ab. Sie können zu elektrostatischen Aufladungen führen und die Luftfeuchtigkeit im Raum vermindern. Zugluft entsteht z. B. durch falsch eingestellte Klimaanlagen undichte Fenster und das Kühlgebläse von Arbeitsgeräten. Wenn die Luft als stickig empfunden wird und "steht", deutet dies auf ein zu geringe Luftbewegung hin.
weitere Einsatzgebiete sind: Zigarren Humidor Im Innern des Humidors sollten die Zigarren bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 68-74% gelagert werden. Allgemein wird angenommen, dass die Zigarren in einem solchen Klima am besten ihr typisches Aroma entfalten, das gleichmäßige Abbrennen unterstützt wird und die Feuchtigkeit so den eigentlichen Rauchgenuss steigert. Bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 70% und einer Temperatur von 18°C enthält die Luft ca. 10 Gramm Wasser / Kubikmeter Luft. In einer solchen Umgebung sollte die Zigarre Idealerweise einen Feuchtigkeitsanteil von 14% ihres Eigengewichtes aufnehmen.
Trockene Zigarren werden brüchig, sie brennen schneller, da ihre Verbrennung nicht durch die natürliche Feuchtigkeit der Zigarre gebremst wird. Die Zigarre erhält einen aggressiven und leicht bitteren Geschmack.
Feuchte Zigarren dagegen brennen ungleichmäßig und bekommen einen schweren und stechend herben Geschmack.
Im Bereich von 65-75% relativer Luftfeuchtigkeit können Zigarren bedenkenlos langfristig gelagert werden. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn die relative Luftfeuchtigkeit 80% übersteigt. In diesen Fällen kann die Zigarre anfangen zu faulen, es können sich Schimmelpilze und andere Pilzarten bilden.
Terrarien unsere Burg Honeywell Modelle BH840E und BH850E werden bevorzugt in der Terraristik (Reptilien, Vögel, Papageien, Frösche, Ratten, Schlangen, Nattern, Nager und andere Exoten) eingesetzt, da Sie den produzierten Wassernebel problemlos über 2m hoch befördern und so ideal für Terrarien verbau bar sind! Die benötigten Distanzstücke zum Anschluss an den Vernebler finden Sie in jedem Baumarkt, wir helfen Ihnen auch nach dem Kauf gerne weiter.
Antiquitäten und Holz Möbel benötigen genauso eine Luftfeuchtigkeit zum Schutz vorm austrocknen und aufspringen wie Ihr Holz und Parkettboden. Unsere Burg Honeywell Luftbefeuchter sind eine langfristige Investition in Ihre Einrichtung!
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