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Sensationelles Formel 3 Debüt von Benjamin Leuchter Das Saisonfinale des Recaro Formel 3 Cup 2006 war für den jungen Benjamin Leuchter die Gelegenheit zu seinem Debüt in der Formel 3. Der 17-jährige Youngster nutzte diese Chance und lieferte im Fahrzeug des Rössler-Teams eine eindrucksvolle Vorstellung ab.
Im Freitagstraining ging es für Benjamin Leuchter zunächst darum, sich an das schnelle Fahrzeug zu gewöhnen und gemeinsam mit dem erfahrenen Renn-Ingenieur Rudi Dötsch die optimale Fahrwerksabstimmung für den 3,667 km langen Kurs der Motorsport-Arena Oschersleben auszutüfteln. Und er lernte schnell: Im Zeittraining für den ersten Rennlauf stellte er seinen Formel 3 Boliden bereits auf den 16. Startplatz im Feld der 25 erfahrenen Piloten. Nach einem mit viel Courage gefahrenen Rennen kam Benjamin im ersten Formel 3 Rennen seines Lebens auf einem respektablen 14. Platz ins Ziel.
 Beim Zeittraining für das zweite Rennen lag eine Sensation in der Luft als Benjamin Leuchter plötzlich als Schnellster auf den Zeitnahmemonitoren auftauchte und diese Führung auch über lange Strecken der Trainingssitzung behauptete. Erst in der Schlussphase gelang es einigen der Konkurrenten ihre grössere Routine im Umgang mit den besonderen Anforderungen der Zeitenjagd auszuspielen und ihn auf den 10. Rang zurückzudrängen. Mit einem gelungenen Start konnte er sich dann im Rennen bereits vor der ersten Kurve um zwei Positionen verbessern. Schlussendlich überquerte Benjamin Leuchter die Ziellinie auf Platz 9 und lieferte mit dieser Vorstellung einen viel beachteten Einstand innerhalb des hochklassigen Fahreraufgebotes des Recaro Formel 3 Cup ab.
 Teamchef Thomas Rössler: Ich bin sehr stolz auf Benny! Ich kannte sein Potential bereits und heute hat er auch allen anderen bewiesen, was in ihm steckt. Auch für mein Team kann ich mich freuen, denn alle leisteten einwandfreie Arbeit. Mit Rudi Dötsch haben wir einen der versiertesten Ingenieure im Team und Benny ist einer der Fahrer die Rudi´s Arbeit am Auto auch auf der Rennstrecke umsetzen können.“
 Benjamin Leuchter: Einfach geil! Das war ein super Rennen. Ohne die Probleme mit einem der zu überrundenden Fahrer hätte ich sogar Platz 7 erreichen können. Danke an das Team, der Dallara liess sich super gut fahren. Ich freue mich schon jetzt auf die kommende Saison in der Formel 3“. Autor: Falk Eigler
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