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Rohrventilator

Rohrventilatoren

Alle Informationen über Rohrventilatoren finden Sie hier bei KlimaLex. Es gibt viele verschiedene Ausführungen der Rohrventilatoren.


Weitere Informationen zu Rohrventilatoren für eine bessere Durchlüftung finden sich am Ende dieser Seite.


Rohrventilator an zentraler Außenwand

Für beispielsweise Sanitäranlagen, die im Außenbereich liegen, eignen sich Rohrlüfter, die durch die äußere Mauer eines Gebäudes führen und zentral installiert sind. Der Motor sitzt hierbei eher tief, wodurch die Geräusche des Betriebs der Lüftung in Richtung der Wand verlagert werden. So können diese im Inneren des Gebäudes nicht weiter stören. Am Ende des Ventilators ist hier eine Rückschlagklappe angebracht, die verhindert, dass Schmutz oder Insekten von außen eindringen können. Sogar ein hoher Gehalt an Wasserdampf oder Regen können bei Geräten, die über einen Strahlwasserschutz, also die Schutzart IPX5 verfügen, keinen Schaden anrichten. Wird ein Durchbruch der Wand angestrebt, dann kann auch eine Kombiversion, die über eine integrierte Wärmerückfuhr verfügt, verwendet werden. Wärme wird über die feuchte Luft, die im Badezimmer oft herrscht, effizient transportiert. Mit der Wärme Rückführung gelangt diese nicht ungenutzt nach draußen. Die Energie wird hier über einen reservierbaren Ventilator des Rohrs wieder ins Innere geleitet.

Der Rohreinschubventilator

Für eine permanente Abstufung der Luft oder die Intervalllüftung sind oft auch preiswerte Modelle ausreichend. Wenn nur kurze Distanzen entlüftet werden müssen, also eine Förderstrecke zwischen 1,5 und 4 Meter vorliegt, dann werden die Ventilatoren in neu verlegte oder bereits bestehende Rohre integriert. Die Richtung des Luftstroms bei Be- und Entlüftung durch den Axialventilator, wird bereits bei dem Einbau des Einschublüfters ausgewählt. Im Nachgang kann diese allerdings auch noch verändert werden. Teilweise sind diese Ventilatoren mit Nachlaufrelais und Drehzahlsteuerung im Angebot.

Der dezentrale Rohrlüfter

Eine Entlüftung über das Dach, beispielsweise, wenn das Bad im Obergeschoss innenliegend ist, kann durch einen dezentralen Ventilator realisiert werden. Dabei muss auch an den passenden Dachventilator gedacht werden. Handelt es sich um lange Rohrstrecken, sollte ein Produkt mit umfangreichen Funktionen, wie einem Nachlaufschalter und einem Temperatursensor gewählt werden. Innerhalb des Verlaufs des Rohres kann das Gehäuse des Lüfters an einem beliebigen Platz angebracht werden. Die Flex Rohre und die Muffen stellen die Verbindung zwischen den Lüftungsrohren und der Ventilatoreinheit dar. Für die regelmäßige Wartung kann der zentrale Einhalt aus dem jeweiligen Gehäuse entfernt werden. Es ist also nicht nötig, die vollständige Rohrleitung auszubauen.

Verschiedene Ventilatoren für jeden Einsatzbereich

Eine unkontrollierte Lüftung ist nicht ausreichend, wenn sich in den sanitären Anlagen oft starker Dampf bildet. Hier droht in den Feuchträumen Schimmel zu entstehen, wenn keine zusätzliche Verstärkung genutzt wird. Eingesetzt werden Ventilatoren bei Fenstern, die nur schlecht erreicht werden können oder in Räumen, in denen es gar kein Fenster gibt.

Die Einsatzbereiche der Rohrventilatoren auf einen Blick:

  • Wohnraum in der Winterzeit, da die Fenster nicht oft geöffnet werden
  • Raucherräume
  • gastronomischer, privater oder gewerblicher Bereich
  • Cafés und Geschäfte
  • Häuser und Wohnungen
  • Arbeitsplätze und Büros
  • Speisekammern und Lagerräume
  • Bäder, die innen liegen (Pflicht zur Lüftung)
  • WC, Wäscheraum, Badezimmer
  • Lüftung von Feuchträumen

Wenn zur gleichen Zeit eine Feuerstelle betrieben wird, die schornsteinabhängig ist, dann ist es zwingend nötig, dass eine ausreichende Menge an Zugluft nachströmt.

Rohrventilatoren in dem gewerblichen und privaten Umfeld

Ein regelmäßiges Entlüften darf in Räumen, die privat genutzt werden, nicht vernachlässigt werden. Denn durch angestaute, feuchte Luft, kann das Wachstum von Schimmel begünstigt werden. Die Montage von Ventilatoren für kleine Gewerberäume oder Wohnungen, in denen es keine besondere Dampf- oder Temperaturentwicklung gibt, können oft sehr einfach angebracht werden. Es können hierzu Rohrleitungen genutzt werden, die bereits verlegt sind, oder es kann eine Bohrung der Wand vorgenommen werden. Handelt es sich um Geräte mit kleineren Abmessungen, dann kann das Gerät auch hinter einem Einbauschrank oder einer abgehängten Decke installiert werden. Die Ventilatoren, die fest verbaut werden, überzeugen in der Regel über eine sehr lange Nutzungsdauer, die bei circa 40.000 Betriebsstunden liegt. Der Ventilator ist nicht dauerhaft im Einsatz. Ist ein Nachlaufschalter vorhanden, dann läuft das Gerät nur zwischen zwei und 30 Minuten lang aktiv. Die Leistung des Ventilators ist abhängig von der jeweiligen Größe des Raums, in dem er montiert wird. Ventilatoren für kleine Räume brauchen weniger Energie, allerdings ist auch der Druck den diese erzeugen, geringer. Im Hinterkopf behalten werden sollte stets, dass eine geringe Geräuschkulisse mit den Ventilatoren während der aktiven Nutzung einhergeht.

Rohrventilatoren für Gastronomie und Gewerbe

Wird der Ventilator dazu verwendet, um Rauch von Zigaretten oder Gerüche von Essen zu entlüften, wird hier oft ein Spritzwasserschutz benötigt. Es ist empfehlenswert, hier auf eine hohe zugelassene Fördermitteltemperatur zu achten. Diese sollte bei circa 60 Grad Celsius liegen. Um den Druck zu erhöhen ist es teilweise auch möglich, die Ventilatoren hintereinander anzubringen. Eine solche Art der Montage erhöht den Strom des Luftvolumens.

Rohrventilatoren für industrielle Räumlichkeiten

In Färbereien beispielsweise bedarf es strengen Vorschriften zur Lüftung, die durch die Arbeitsschutzrichtlinie geregelt sind. Es muss ein ausreichender Druckaufbau und Durchmesser durch den Ventilator erzielt werden, damit der jeweilige Ort auch wirklich komplett entlüftet werden kann. Es gibt hier Modelle, die mit vorhandenen Rechteckkanälen verbunden werden können.

Die Ermittlung der Luftmenge

Die Luftwechselrate gibt Auskunft darüber, gibt Aufschluss darüber, wie häufig ein Austausch der gesamten Raumluft pro Stunde erfolgen sollte. Hier gibt es Unterschiede zwischen den Verwendungen in verschiedenen Räumlichkeiten. Menschen atmen verstärkter in einem Klassenzimmer als beispielsweise im heimischen Wohnzimmer. Daher ist hier auch der Bedarf an frischem Sauerstoff höher. Durch DIN-Normen und Erfahrungswerte wird der empfohlene LWR festgelegt. Anschließend wird der LWR, der so errechnet wurde, auf die Größe des jeweiligen Raumes umgerechnet. So kann die Luftleistung berechnet werden, die für die Räumlichkeit nötig ist. In den Produktbeschreibungen innerhalb der technischen Details kann die maximale Leistung der Ventilatoren abgelesen werden. Sehr kraftvolle Modelle leisten rund 1950m3 pro Stunde.

Die Montage des Ventilators

Wichtig ist es, dass die Lüftungsrohre und der Ventilator von ihren Durchmessern her übereinstimmen. Für die Entlüftung eines Badezimmers beträgt der herkömmliche Durchmesser zwischen 100 und 125 Millimetern. Die Zentraleinheit, beziehungsweise der Klemmenkasten sollte leicht zugänglich sein, beispielsweise für die Reinigung oder die Wartung. Material, dass aus ABS Kunz töff besteht, ist schwerentflammbar und selbstverlöschend sowie vergilbungsfrei. Dies gilt sowohl für die Gehäuse der Ventilatoren als auch für die Rohre.

So wird der Ventilator korrekt platziert

Der Ventilator sollte dort angebracht werden, wo der Dampf auch entsteht. Dies kann beispielsweise im Duschbereich sein. Außerdem sollte die Montage möglichst weit oben erfolgen, da die erwärmte Luft nach oben strömt und sich an der Decke ansammelt. Je größer der Abstand zwischen dem Lüftungsventil und dem Ventilator selbst ist, desto geringer fallen die Betriebsgeräusche aus. Entscheidend ist auch, ob für den Ventilator eine elektrische Anschlussmöglichkeit vorhanden ist. Wassernah dürfen Stromleitungen nie verlaufen. Außerdem sollte vermieden werden, falls möglich, dass die Fliesen sich aufstemmen. Zum Wechsel des Filters, zur Reinigung und zur Wartung sollte der Ventilator möglichst leicht zugänglich sein. Eine kurze Führung des Rohrs, wie beispielsweise bei einem Winkelbogen, ist optimal.

Überblick: Das sollte beim Kauf eines Rohrventilators beachtet werden

  • ausreichend Luftdurchsatz für den jeweiligen Raum
  • Ist die Montage an beliebigen Positionen im Verlauf des Rohrs möglich?
  • Betriebsstunden
  • maximale Fördermitteltemperatur
  • Für welche Rohrgröße ist der Ventilator geeignet?
  • Kann die Montage in der benötigten Lage erfolgen?
  • thermischer Überlastschutz vorhanden
  • Wärme- und Schallisolierung
  • leichtes Reinigen
  • robustes Material
  • steuerbare Drehzahl
  • hohe Druckstabilität und Luftleistung
  • Ist weiteres Zubehör nötig?
  • Gewicht des Artikels im Rohr
  • zweistufige, parallele oder einfache Montage?
  • IP Spritzwasserschutz

Zubehör und Steuerung

Rohreinschubventilatoren, die einfach aufgebaut sind, können mit der Lichtschalterelektrik verbunden werden und dadurch der Hand aus- und eingeschaltet werden. Motoren, die Drehzahlgesteuert sind, werden entweder durch einen Drehzahlsteller oder separatem Trafo, einem eingebauten Drehzahlschalter, einem integrierten Nachlaufschalter oder durch Temperatur-, Feuchtigkeit-, Rauch-, oder Bewegungssensor betrieben. Nachträglich verbaut werden kann ein Nachlaufrelais. Die Laufgeschwindigkeit des Ventilators, also die Drehzahl, kann durch ein Stufen-Trafo oder einen stufenlosen Regler gesteuert werden. Um die Drehzahlregelung automatisch vorzunehmen, muss ein Sollwert bei der Temperatur programmiert werden. Wenn die Temperatur im Raum über diese jeweilige Vorgabe steigt, dann wird die maximale Stufe des Ventilators angeschaltet. Wenn die Temperatur im Raum wieder unter diesen programmierten Wert sinkt, schaltet der Ventilator automatisch wieder auf eine geringere Drehzahl. Es gibt Ventilatoren, bei denen die Einheit für die Steuerung bereits integriert ist.

Zubehör für Rohrventilatoren

Separat angeschafft werden müssen für die Rohrventilatoren Verschlussklappen, Lüftungsgitter oder optionale Filtereinsätze. Ist ein Außenwanddurchbruch und eine freie Ansaugung vorhanden, muss ein Schutzgitter eingesetzt werden. Wenn die Komponenten nicht bereits im Umfang der Lieferung enthalten sind, werden gegebenenfalls Verbindungsmanschetten, Anschlussstutzen, Tellerventile, Flex Rohre, Lüftungsrohre, Rohrschalldämpfer, Partikelfilter oder Abdichtband benötigt. Filter aus Glasfaser sind auswaschbar und daher sehr langlebig.

Ihr KlimaLex Team